Heil-Hypnose

Als Heilpraktiker muss man manchmal erleben, daß trotz bester körperliche Therapie der Heilerfolg sich nicht dauerhaft einstellt. Es gibt viele Sachen auf dieser Welt, die wir mit rationellem Denken nicht aufschlüsseln können. In solchen Fällen muß man Naturwissenschaftler genug sein und -nach dem Beispiel Albert Einsteins- alle Theorien über Bord werfen um das zu tun, was hilft, denn: wer heilt hat recht!

Hypnose und tiefenpsychologische Beratung im Naturheilzentrum Buchweizenberg

Hypnose ist neben dem Wachzustand und dem normalen Schlaf ein völlig natürlicher Zustand. Wir verbringen tagtäglich die meiste Zeit in einem Hypnosezustand ohne dies wahrzunehmen. Der Hypnosezustand ist für Lernphasen sehr gut geeignet. Daher sorgt Mutter Natur dafür dass jeder Mensch seine ersten drei Lebensjahre in vollständiger Hypnose verbringt. Erst ab dem Alter von 4 Jahren werden im EEG die ersten „Wachsignale“ gemessen. Der Hypnosezustand hat also mit Entwicklung zu tun.

Heilpraktiker Werner Meinhold ist der erste Psychologe, der die Theorien von Freud, Adler, Schulz und vielen anderen um die vorgeburtlichen Zeiten erweitert hat, denn die Entwicklung des Menschen beginnt spätestens bei der Befruchtung. Kein Wissenschaftler würde heute behaupten können, dass die Entwicklung mit der Geburt anfängt, wie Freud es damals postuliert hatte.

Da wir allerdings aus der Embryologie wissen, dass wir während der Zeit in Mamas Bauch die gesamte physischen Entwicklung der menschlichen Evolution wieder durchlaufen mit einer Zeit als Einzeller, einer Zeit als Baum, als Wurm, als Fisch (mit Kiemen), als Vogel und direkt nach der Geburt eine Zeit als Affe mitmachen, so ist es verständlich, dass die Entwicklung des Gehirnes den jeweiligen Entwicklungsphasen entspricht.

Von dieser Beobachtung und Kenntnis ausgehend, war es wieder Werner Meinhold der die Lösung formulierte, warum diese brillanten Psychologen wie Freud und andere und warum die heute noch betriebene übliche Psychoanalyse die meisten Probleme nicht lösen konnten und können.

Wenn ein Kind während der Schwangerschaft oder vor dem vierten Geburtstag eine für ihn tiefe Störung erfährt, so speichert es sie in der Gehirnschicht, die zu diesem Zeitpunkt seiner Entwicklung entspricht. Es muss außerdem ein Verfahren entwickeln, um mit dieser Problematik zu überleben. Diese Strukturen, die zu diesem Zeitpunkt absolut notwendig sind, werden also in den entsprechenden tiefen Schichten des Unbewussten gespeichert.

Im späteren Leben schaltet das Gehirn in Situation mit ähnlichem Charakter oder mit ähnlichen Schlüsselreizen automatisch auf die vermeintlichen rettenden Strukturen um. Nun sind diese Reaktionsmuster für das Leben als erwachsener Mensch in unserer heutigen Gesellschaft fast immer völlig fehl am Platze.

Der geniale Gedanke von Werner Meinhold war, diese Person in eine Wach-Hypnose zu führen, um beide Schichten zu verbinden. Nur der Zugang zu der tiefen entsprechenden Schicht des Gehirns und des Unbewussten, verbunden mit den Empfindungen der jetzigen Zeit ermöglichen das Erkennen der Parallelen und damit das Auflösen der Problematik.

Somit versteht jeder, dass alle analytischen Psychologieansätze, die die Evolution nicht berücksichtigen, versagen müssen. Und dies bedeutet dass nur in Hypnose die Lösung gefunden werden kann, wenn die Probleme in einem Hypnosezustand entstanden sind und in diesen entsprechenden Schichten abgespeichert sind.

Wie eine Patientin sagte „Ich habe acht Jahren analytische Therapie hinter mir. Ich weiß wo die Probleme liegen, aber sie sind dadurch nicht weg“. Alle Therapien mit „Neuprogrammierung“ und alle Therapien mit Hilfe von Suggestionen können zwangsläufig nur Symptom-Verschiebungen hervorrufen und keine Heilung. Die Zigarette schmeckt nicht mehr aber die Sucht ist nicht aufgelöst und wird sich früher oder später ein anderes Ventil aussuchen.

Hypnose ist also etwas völlig Normales bzw. Banales.

In jeder Angstsituation, bei jedem Autoritätsgefälle (Vater/Kind, Militärdienst, Arzt/Patient…) sind wir in einem Hypnosezustand. Werner Meinhold scherzte mit “wer Angst vor der Hypnose hat, wird niemals aus der Hypnose herauskommen”.

Es geht bei dieser sanften Therapie um das Aufdecken der verborgenen Strukturen, das Erkennen der Parallelen zum heutigen Verhalten, das Verstehen und Versöhnen mit der eigenen Entwicklung und das Integrieren der unbewussten Anteile in das heutige bewusste Leben um hiermit letztendlich eine Befreiung zu erfahren.

Dabei erfahren die meisten Patienten diese Therapie mehr als Gespräch als eine Hypnose, denn es ist nicht beabsichtigt, dass der Patient sein Bewusstsein verliert. Auch werden keinerlei Suggestionen ausgesprochen. Dennoch ist es erstaunlich wie Empfindungen wieder wach werden und wie daraus das zukünftige Leben sich verändert.

Am Buchweizenberg führen wir diese Therapie als so genannte “Fokal-Analyse”, um ein bestimmtes Problem zu verstehen und aufzulösen oder als “Lebensanalyse in Hypnose”, wenn man sein Leben verstehen will um grundsätzlich dem Vorsatz von Sokrates näher zu kommen “Erkenne Dich selbst”.

In jedem Fall muss vorher eine eingehende Beratung stattfinden. Ihre Therapeutin am Buchweizenberg ist Frau Heilpraktikerin Anette Lehnigk, direkte Schülerin vom „Großmeister“ Herr Heilpraktiker Werner Meinhold.